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David Helm (born 1990 in Weilburg a.d. Lahn) is a Cologne-based composing improviser. His main instrument is the double bass, which he studied under the tuition of Prof. Dieter Manderscheid.
He grew up singing in a boys choir, where his choirmaster told him whilst rehearsing Bach: „if you don’t feel anything, there’s the door*“. During this period he was also exposed to noisy bands at soggy small town rock festivals.
David works in the fields of free improvised, experimental, noise & contemporary music as well as Jazz. He focuses on longterm projects and collaborations as a leader and collaborator, writes music and is always looking for new ways of expressing himself. Over the last years he rediscovered his voice and is exploring that, together with the electric guitar in song – as well as in improvised contexts. When there is no pandemic David is usually touring a fair amount on earth with great bands and inspiring people. His playing can be heard on over 50 records. 2019 he received the Jazz Prize of the City of Cologne.
*he felt something

 

 

David Helm, geboren 1990 in Weilburg a.d. Lahn, wuchs in einem musikalischen Umfeld auf. Das Spektrum reichte als damaliges Mitglied der Limburger Domsingknaben von westlicher Klassischer/Neuer Vokal- & Kammermusik, Oper & Orchestermusik bis hin zu diversen Garagenbands.

Nach zwei Jahren in Frankfurt a.M. folgte 2011 ein Jazzkontrabass Studium in Köln, das David bei Dieter Manderscheid absolvierte.

2016 erhielt er mit der Band „TheWhereme?!“ den Frankfurter Jazzpreis.

2019 wurde er mit dem Horst und Gretl Will Stipendium für Jazz und Improvisierte Musik (Kölner Jazzpreis) ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt seines Schaffens als Improvisator und Komponist stehen neben zahlreichen Projekten und Kollektiven derzeit u.a. die Bands FOSTERCHILD und MAREK JOHNSON.

FOSTERCHILD, geleitet von den langjährigen Weggefährten David Helm und Fabian Arends, veröffentlichte 2019 das gleichnamige Debütalbum auf dem Kölner Label Tangible Music. Die Band vereint den Pianisten Jacob Anderskov und Trompeter Kasper Tranberg aus Kopenhagen mit den Kölner Musikern Philip Zoubek, Elisabeth Coudoux und Sebastian Gille.

2017 gründete David Helm die Band MAREK JOHNSON mit Thomas Sauerborn und Dominik Mahnig, in der er sich als Sänger und Multiinstrumentalist in den Gefilden des Noise und als Songwriter auslebt. Die EP „Stay Low“ erschien 2018. Derzeit arbeitet die Band an der zweiten Veröffentlichung.

Außerdem wurde 2018 das Ensemble ARIES POINT – bestehend aus dem Brüsseler Gambenensemble Hathor Consort, dem Trompeter Bastian Stein, Gitarrist Ronny Graupe und David Helm am Kontrabass – gegründet, für das David ebenfalls komponiert.

Grenzen der anderen Art, mit Hang zum Performativen, werden mit der Band TRAINRIDERS (Leonhard Huhn, Dominik Mahnig und David Helm), die ihr Debüt im Sommer 2018 als Chansonoise Band auf dem Berliner Festival „Im Schatten des Irrlichts“ gab, ausgelotet.

Darüber hinaus ist David als Akteur in der europäischen Szene auf über 40 Tonträgern zu hören. Tourneen führten ihn durch fünf Kontinente sowie Festivals, wie dem Curitiba Jazzfestival, Saint-Louis Jazzfestival, Wangaratta Festival of Jazz, Jazzfestival Odessa, Down with Jazz Festival Dublin, Kopenhagen Jazzfestival, Bonner Jazzfest, Deutsches Jazzfestival Frankfurt a.M., Klavierfestival Ruhr, Moers Jazzfestival, WDR Jazzfestival, Enjoy Jazzfestival, Avignon Jazzfestival, Acht Brücken Festival, Jazzfestival Schaffhausen u.a.